Naturheilverein Ruhrgebiet e.V.
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04.12.2013 Grüner Tee kann zur Blutzucker-Regulation beitragen

Der grüne Tee kann mit seinen darin enthaltenen Catechinen die Glukose- und Insulinwerte verbessern.
Die Ergebnisse zeigten, dass der grüne Tee signifikant die Nüchtern-Glukose und das Hämoglobin A1c (Marker für die Langzeit-Präsenz übermäßiger Blutglukose) verringerte. Weitere Auswertungen einer Untergruppe zeigten, dass der grüne Tee signifikant auch die Nüchtern-Insulin-Konzentration senken konnte. Allerdings waren auch hier die Ergebnisse der Studien nicht ganz einheitlich. Die Nüchtern-Glukose sank signifikant nur bei den Teilnehmern, die ein erhöhtes Risiko für das metabolische Syndrom hatten. Noch geben die Mediziner aufgrund dieser Analyse keine dosis-bezogenen Empfehlungen für den grünen Tee und dessen Extrakte ab. 

Quelle: Lai Liu et al., Effect of green tea on glucose control and insulin sensitivity: a meta-analysis of 17 randomized controlled trials.
In: The American Journal of Clinical Nutrition Vol. 98, Nr. 2, 2013, S. 340-348.

Die gesunde Darmflora unter der Lupe

Gestatten: Vitamin D – Treffpunkt Charite´ Berlin

Vitamin-D-Update 2013. Jeder Zweite ist unterversorgt und riskiert dabei Herz-und Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Immunerkrankungen und sogar Krebs

 

 

ANRISS

 

So wichtig ist Vitamin D – Vitamin D ist nicht alles, doch ohne Vitamin D ist alles nichts. Das wurde beim Vitamin-D-Kongress, im April 2013, in der Charite´ schnell klar. Die meisten Menschen leiden unter einem deftigen Vitamin-D-Mangel. Viele Krankheiten, ob Husten, Schnupfen oder Krebs, wären oft vermeidbar bzw. würden zumindest sanfter ablaufen, wenn „D“ in ausreichender Menge vorhanden wäre.  

 

ZUSAMMENFASSUNG

 

In den 1950er Jahren hat man Säuglingen bis zu 1,2 Millionen Internationale Einheiten (IE) Vitamin D pro Monat verabreicht. Das war eindeutig zu viel. In manchen Fällen kam es infolge zu einer Hyperkalzämie. Daraufhin drosselte man die Vitamin-D-Gaben auf ein Minimum. Heute noch werden in vielen Praxen lediglich 800 IE täglich verordnet. Doch seit Kurzem weiß man, dass Vitamin D in dieser niedrigen Dosierung praktisch gar nicht wirkt. Große Teile der Bevölkerung sind mittlerweile drastisch unterversorgt.
Über die Nahrung wird Vitamin D lediglich zu 10 bis maximal 20 Prozent aufgenommen. Hauptsächlich entsteht Vitamin D durch UV-Strahlung. Doch diese ist von vielen Faktoren abhängig: Breitengrad, Hautfarbe, Tageszeit, Jahreszeit, Dauer eines Sonnenbades, Fettleibigkeit, Bekleidung, Wetter, Pollenflug, Sonnenschutzmitteln, ob man als Säugling ausschließlich gestillt wurde, Verstädterung usw.
Wurde Vitamin D bisher lediglich mit Osteoporose in Verbindung gebracht, so wird man inzwischen eines Besseren belehrt. Es gibt praktisch keine Körperzelle, die nicht mit Vitamin-D-Rezeptoren ausgestattet ist. Im Gegenzug bedeutet dies, dass Vitamin D überall im Körper die Finger mit im Spiel hat. So u. a. bei Herz-/Kreislauferkrankungen (z. B. Hypertonie, Herzinfarkt, Schlaganfall), Diabetes 1 und 2, Krebs, Tuberkulose, Multiple Sklerose, Muskelverspannungen, dem gesamten Immunsystem (z. B. Grippe, Infektionen der Atemwege, Asthma, Allergien, M. Crohn, Lupus erythematodes) usw., um nur einige zu nennen.

Verfasser:

Horst Boss

Heilpraktiker und Medizinjournalist

www.horstboss.de

Hier können Sie den kompletten Artikel lesen
Vitamin D-Artikel.doc
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11.11.2013 Nahrungsergänzungen stärken Krankenhaus-Patienten

Erhalten Patienten zusätzlich zu ihrer Therapie im Krankenhaus Nahrungsergänzungen, erholen sie sich besser.

Seit vielen Jahren wird immer wieder festgestellt, dass eine schlechte Ernährung zum Problem vieler, besonders älterer Patienten im Krankenhaus gehört. Eine schlechte Versorgung mit Makro- und mit den wichtigen Mikro-Nährstoffen kann im Krankheitsfall dazu führen, dass sich die Erholungs- und Heilungsprozesse verlängern und Rückfälle häufiger auftreten. Bei den Patienten, die diese Unterstützung erhalten hatten, konnte der Aufenthalt im Krankenhaus im Durchschnitt um 21 Prozent verkürzt werden, auch kamen Rückfälle bei ihnen seltener vor. Die verbesserte Krankheitssituation wirkte sich trotz der Mehrausgaben für die Nahrungsergänzungen damit insgesamt kostengünstiger aus. Die Kosten für Therapie und Krankenhausaufenthalte sanken um knapp 22 Prozent. Die Forscher schließen aus diesen Ergebnissen, dass sich der relativ geringe Mehraufwand für Nahrungsergänzungen im Krankenhaus für die Patienten und das Gesundheitswesen allgemein lohnt.



Quelle: T. J. Philipson et al., Impact of Oral Nutritional Supplementation on Hospital Outcomes.
In: American Journal of Managed Care Vol. 19, Nr. 2, 2013, S. 121-128.

06.11.2013


"In unserem Blut fließt Plastik" so lautet die Überschrifft eines Beitrags im Handelsblatt online. Die Zeitschrift berichtet über die Verbreitung von Bisphenol A und über die daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden für den Menschen.

 

 

Die Bewohner der industrialisierten Staaten seien mittlerweile zu über 90 Prozent chronisch mit Bisphenol A (BPA) belastet, so der Experte Dieter Swandulla, von der Universität Bonn in dem Handelsblatt-Artikel. Bisphenol A gilt als besonders gesundheitsschädlich. Der Stoff soll u.a. einen negativen Einfluss auf die Spermienproduktion haben, die Entwicklung des Gehirns beeinflussen, das Prostatagewicht erhöhen und sogar unser Erbgut verändern.  

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat den Grenzwert für Biosphenol A auf 0,05 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag festgelegt. In Babyflaschen darf Bisphenol A gar nicht mehr enthalten sein. Aktuell arbeitet die EFSA aufgrund aktueller Studien an einer neuen Risikobewertung von Bisphenol A, die noch im November erscheinen soll.

Den Beitrag des Handelsblatts finden Sie HIER. Die BfR-Informationen und Stellungnahmen zum Thema finden Sie HIER.

30.10.13  

Kosmetika: Risiken hormonell wirksamer Chemikalien

 

Der BUND hat die Inhaltsstoffangaben von mehr als 60.000 Kosmetik-Produkten auf dem deutschsprachigen Markt ausgewertet. Er wollte wissen, ob sie hormonell wirksame Stoffe enthalten. 

 

Hormonell wirksame Stoffe werden in Kosmetika vor allem als Konservierungsmittel und UV-Filter eingesetzt. Die Stoffe können über die Haut in den Körper aufgenommen werden. Sie werden mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht, die in den letzten Jahrzehnten weltweit immer häufiger auftreten. Dazu gehören ein Rückgang der Spermienqualität und -anzahl, bestimmte hormonbedingte Krebsarten wie Brust-, Prostata- und Hodenkrebs, verfrühte Pubertät bei Mädchen, sowie Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern.
 

Wichtige Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • 30% der 62.559 ausgewerteten Körperpflegeprodukte waren belastet
  • Anteil der belasteten Artikel bei den Marktführern L'Oréal und Beiersdorf (u.a. Nivea): 45% bzw. 46%
  • Größte Unternehmen ohne belastete Produkte: alva Naturkosmetik, Börlind, Dr. Hauschka, Laverana Naturkosmetik, Logocos Naturkosmetik, Martina Gebhardt Naturkosmetik, Weleda Naturkosmetik. Daneben gibt es noch viele kleine Naturkosmetikfirmen ohne belastete Produkte.
  • Am häufigsten verwendeter hormonell wirksamer Stoff: Methylparaben (Konservierungsmittel), in 24% aller Produkte enthalten.

Die gesamte Auswertung des BUND finden Sie HIER.


Sehen Sie bitte die NDR-Reportage auf YouTube (Dauer 10 min. und 5 sek.): weiter

 

29.08.13

 

Studie

 

Antibiotika-Nebenwirkungen: Ausgelöst durch oxidativen Stress

 

Antibiotika in der Langzeitanwendung können zu schweren Nebenwirkungen führen. Forscher aus Boston haben nun die Gründe gefunden.

 

Studien berichten von schweren Nebeneffekten einer Langzeit-Antibiotika-Therapie wie Sehnenscheidenentzündungen, Innenohrprobleme und Hörverlust, Durchfall, eine gestörte Nierenfunktion. Die Forscher vermuten, dass diese Nebenwirkungen auftreten, wenn verabreichte Antibiotika oxidativen Stress auslösen. Dieser schädige die DNA, Proteine und Lipide in menschlichen Zellen, so die Wissenschaftler.
 
Nebenwirkungen durch oxidativen Stress?
Die Wissenschaftler hatten bereits entdeckt, dass Antibiotika Bakterien töten, indem sie in ihnen oxidativen Stress auslösen. Nun wollten sie wissen, ob die Nebenwirkungen der Antibiotika-Langzeittherapie auch durch den oxidativen Stress in den menschlichen Mitochondrien ausgelöst werden.

Fehlfunktion der Mitochondrien
Dazu untersuchten sie, ob klinische Konzentrationen der Antibiotika Ciprofloxacin, Ampicillin und Kanamycin jeweils oxidativen Stress in menschlichen Zellkulturen verursachen. Nach etwa vier Tagen Dauerbehandlung konnten die Forscher eine Fehlfunktion in den Mitochondrien der Zellen feststellen. Alle drei Antibiotika schädigten sowohl die DNA, als auch die Proteine und Lipide der Zellen - Schäden wie sie bei oxidative Stress auftreten.

Verminderter Glutathion-Level: Oxidativer Stress
Tierversuche in Mäusen bestätigten die Ergebnisse. Außerdem fanden die Forscher bei den Mäusen verminderte Glutathion-Level – ein weiterer Hinweis für oxidativen Stress.

Lösungsvorschlag: Ein Antioxidans
Vermeiden ließe sich der Zellstress mit Hilfe von bakteriostatischen Antibiotika wie beispielsweise Tetracyclin. Diese töten Bakterien zwar nicht ab, verhindern aber, dass sie sich weiter vermehren. Die Wissenschaftler fanden aber auch heraus, dass bereits vorhandener oxidativer Stress mit Hilfe eines zugelassenen Antioxidans namens N-Acetylcystein (NAC) abmildern läßt.
 
Hier finden Sie die Originalpublikation.

11.07.13


Pestizide: Chinesische Kräuter häufig belastet

 

 

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt vor

Pestizidrückständen bei chinesischen Heilkräutern in Deutschland.

 

Greenpeace hatte pflanzliche Produkte aus China untersuchen lassen, die u.a. in Deutschland zu kaufen sind. Analysiert wurden Chrysanthemen, Gojibeeren, Geißblatt, getrocknete Lilienwurzel, Sanquiblüten, chinesische Datteln und Rosenknospen.

Erschreckende Ergebnisse

Die Analyse zeigte, dass die 36 Proben schwer mit Pestiziden belastet waren. 17 der 36 Proben wiesen Pestizidrückstände auf, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als extrem oder höchst gefährlich eingestuft werden. 26 von 29 Produkten enthielten Rückstände oberhalb der in der EU zulässigen Höchstmengen.

In der Apotheke kaufen

Der Spiegel griff das Thema auf und empfiehlt den Kauf in der Apotheke. Die dort verkauften Heilkräuter gelten als Arzneien und müssen in Europa noch einmal auf Pestizide getestet werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

05.07.2013

 

Diese Lebensmittel schützen die Netzhaut


Grünes Gemüse stärkt die Augen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Schon als Kinder lernen wir, dass Karotten gut für die Augen sind. Doch es gibt
Gemüsesorten, mit denen die Karotte nicht mithalten kann. Eine amerikanische Studie offenbart, welche Lebensmittel uns besonders gut vor Augenkrankheiten schützen und erklärt, wie gut die Karotte wirklich ist.

 

Grünes Gemüse schützt die Netzhaut
Grünes Gemüse ist besonders gut für den Erhalt der Sehkraft. Denn es enthält die gelben Farbstoffe Lutein und Zeaxanthin, der wichtig für die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens im Auge, ist. Wer also viel Brokkoli, Grünkohl und Spinat isst, führt der Makula ihre wichtigsten Bestandteile zu und kann so einem Verlust der Sehkraft durch eine altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) vorbeugen. „Die Farbstoffe wirken wie eine natürliche Sonnenbrille und schützen die Netzhaut vor Schäden“, erläutert Prof. Daniel Pauleikhoff vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.
US-Studie gibt Ernährungsempfehlung
Auch die amerikanische "Age Related Eye Disease"-Studie (AREDS), an der über 4000 Menschen ab dem 50. Lebensjahr teilnahmen, bestätigte den Nutzen von Lutein und Zeaxanthin für das Auge. Die Empfehlung der Forscher lautet deshalb, täglich fünf bis zehn Milligramm Lutein und zwei Milligramm Zeaxanthin zu sich zu nehmen. Das erreicht man beispielsweise, indem man 150 Gramm Spinat oder Brokkoli isst. Damit kann das Risiko von Sehschäden durch AMD um 25 Prozent gesenkt werden, so die Autoren der US-Studie.


Grünkohl schlägt die Karotte
Dass auch Karotten gut für die Augen sind, ist tatsächlich kein Mythos. Das orange Gemüse enthält viel Beta-Carotin, das die Hornhaut schützt und uns das Sehen im Dunkeln ermöglicht. Es beugt jedoch weit weniger gut als die gelben Farbstoffe einer AMD vor. So müsste man den Experten zufolge mehr als ein Kilogramm Karotten am Tag essen, um die gleiche Wirkung wie mit Spinat und Grünkohl zu erzielen. Auch weisen die Experten darauf hin, dass zu viel Beta-Carotin schädlich ist und zu Hautveränderungen und Leberschäden führen kann.
Auf hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel sollte daher verzichtet werden. Eine
ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse reicht aus.


Auch Fisch stärkt die Sehkraft
Doch nicht nur Gemüse unterstützt die Sehkraft. Auch Fisch liefert wichtige Stoffe wie Omega-3-Fettsäuren, die die Makula benötigt, um sich wieder neu aufzubauen.
Eine Makula-Degeneration beginnt schleichend, indem sich zunächst Abfallprodukte unter der Netzhaut ablagern. Dieser Vorgang findet bei jedem Menschen im Laufe seines Lebens statt, erklärt Pauleikhoff. Er beeinträchtigt das Sehvermögen auch nur geringfügig. Schreitet die Degeneration jedoch weiter voran, bildet sich in der Mitte des Sehfeldes ein grauer Fleck und Linien werden nur noch unscharf wahrgenommen.


Gesunde Ernährung verlangsamt die Erkrankung
Das Fortschreiten der Krankheit kann jedoch mit der richtigen Ernährung verlangsamt werden,wie bereits zahlreiche Studien belegten. Neben Lutein und Zeaxanthin spielen hierbei auch Vitamin C und E, Betacarotin und Zinkoxid eine wichtige Rolle. Außerdem sollte man auf das Rauchen verzichten, „denn Raucher haben ein mindestens doppelt so hohes Risiko, an einer AMD zu erkranken“, so Pauleikhoff.
Quelle: hut

20.06.2013 - Biologie, Gesundheit

Es lebt!

 

Kohlköpfe im Supermarkt haben noch funktionierende Innere Uhren

 

Gemüse lebt – auch wenn es abgeerntet im Supermarkt herumliegt. Denn bei Kohl, Spinat und Co funktioniert die Innere Uhr selbst mehrere Tage nach der Ernte noch einwandfrei, haben jetzt US-Forscher entdeckt. Und das hat Folgen: Die Gewächse produzieren nach wie vor bestimmte Stoffwechselprodukte nicht durchgehend in der gleichen Menge, sondern abhängig von der Tageszeit. Wer also das meiste aus seinem Kohlkopf herausholen will, sollte ihn nicht im dunklen Kühlschrank einsperren – und ihn zur richtigen Tageszeit verspeisen.

 

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29.05.2013

Pommes Frites und Hamburger können Kinder und Jugendliche nicht nur dick machen, sondern womöglich auch krank. Eine internationale Forschergruppe, darunter die Ulmer Epidemiologinnen Professorin Gabriele Nagel und Dr. Gudrun Weinmayr (Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie) hat herausgefunden, dass bestimmte Lebensmittel die Entwicklung von Asthma, Heuschnupfen oder allergischen Hautausschlägen fördern könnten. Obst- wie auch Gemüsekonsum hilft hingegen, diese Krankheiten zu verhindern (Quelle: Universität Ulm, Pressemeldung vom 28.01.2013).

 

 

Fast_Food___Allergien___Obst___Gemuese_Artikel.pdf

Montagsnews vom 27. Mai 2013

09.05.13

Risiko Sitzen: Schon vier Stunden pro Tag schaden

Schlechte Nachrichten für Bürohengste: Wer täglich vier Stunden sitzend verbringt, erhöht sein Risiko, chronisch zu erkranken. Auch wer auf regelmäßige Bewegung und ein normales Körpergewicht achtet, steigert durch viel Sitzen sein Krankheitsrisiko.

 

Was macht Männer krank?
Das Team um Emma George von der Universität Sydney untersuchte in der Studie „45 and Up“ 643.048 Männer zwischen 45 und 64 Jahren. Die Forscher wollten herausfinden, was einen schlechten Gesundheitszustand bei Männern begünstigen könnte. Deshalb sammelten sie Informationen zur körperlichen Verfassung und zu den Lebensgewohnheiten der Teilnehmer.
Unter anderem flossen Daten zu chronischen Krankheiten, Körpergewicht und Rauchverhalten in die Studie ein. Besonderes Augenmerk legten die Wissenschaftler jedoch darauf, wie viele Stunden die Männer pro Tag saßen: weniger als vier Stunden, vier bis sechs Stunden, sechs bis acht Stunden oder acht und mehr Stunden. Außerdem erfragten die Forscher, wie intensiv die Probanden Sport trieben.

Sitzen fördert chronische Erkrankungen
Das Ergebnis: Männer, die länger als vier Stunden täglich sitzend verbrachten, litten im Vergleich zu ihren sitzfleischärmeren Kollegen deutlich öfter unter chronischen Erkrankungen. "Das Auftreten von chronischen Krankheiten stieg exponentiell mit der Sitzdauer an", erklärt George - und zwar unabhängig von Alter, körperlicher Aktivität und sonstigen Faktoren.
Insgesamt bejahten 41,3 Prozent die Frage, ob sie unter einer chronischen Erkrankung litten. Am weitesten verbreitet war Bluthochdruck mit 31,3 Prozent. Platz 2 der chronischen Krankheiten belegten Herzprobleme mit 8,6 Prozent. Aber auch Diabetes (7,6 Prozent) und Krebs (5,6 Prozent) waren vertreten.

Allerdings erhöhte die Sitzdauer das Risiko nicht für alle Erkrankungen in gleichem Maße. Am deutlichsten war der Zusammenhang zwischen Dauersitzen und Diabetesrisiko. Weniger deutlich, aber dennoch erkennbar, war er bei Krebs, Bluthochdruck und Herzerkrankungen.

Überprüfung nötig
„Die Sitzdauer scheint die Entstehung chronischer Krankheiten zu begünstigen“, schreiben George und ihre Kollegen. Auch wenn diese Hypothese noch anhand weiterer Studien überprüft werden müsse, sollten die neuen Ergebnisse als Warnung dienen. „Im Hinblick auf einen gesünderen Lebensstil und eine bessere Gesundheit sollte man Männer nicht nur zu mehr Bewegung anhalten, sondern auch das Augenmerk auf die Zeitdauer legen, die sie sitzend verbringen“, so George. (kb)

Quelle: Emma S. George et al.: „Chronic disease and sitting time in middle-aged Australian males: findings from the 45 and Up Study”, International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity, 08.02.2013, doi:10.1186/1479-5868-10-20

München (netdokotor.de)

09.05.13

Risiko Sitzen: Schon vier Stunden pro Tag schaden

Schlechte Nachrichten für Bürohengste: Wer täglich vier Stunden sitzend verbringt, erhöht sein Risiko, chronisch zu erkranken. Auch wer auf regelmäßige Bewegung und ein normales Körpergewicht achtet, steigert durch viel Sitzen sein Krankheitsrisiko. mehr...

   

12.04.2013 Studie Vegetarier erkranken seltener an Krebs

 

Menschen, die sich konsequent vegetarisch ernähren, haben ein geringeres Krebsrisiko als Nichtvegetarier. Das hat eine prospektive Langzeit-Studie aus den USA bestätigt.

 

US-Forscher haben den Zusammenhang zwischen vegetarischer Ernährung und Krebsinzidenz überprüft, wobei sie zwischen den vegetarischen Ernährungsformen differenzierten. Sie analysierten die Erkrankungsrate bei Lacto-ovo- und Pesco-Vegetariern sowie bei Veganern.

 

Die Wissenschaftler griffen auf die Daten von mehr als 69.000 Teilnehmern zurück, die allesamt Adventisten waren und weder Rauchen noch Alkohol zu sich nehmen.

Die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, war unter Vegetariern um etwa 8% verringert. In Bezug auf das Darmkrebsrisko lag der Prozentsatz sogar noch höher.

Auch Veganer, die also konsequent auf Fleisch, Milch, Eier und sonstige Tierprodukte verzichten, hatten ein vermindertes Krebsrisiko als Nicht-Vegetarier. Lacto-ovo-Vegetarier haben offensichtlich ein um 25% verringertes Risiko für gastrointestinale Tumoren.

Tantamango-Bartley Y et al. Vegatarian Diets and the Incidence of Cancer in a Low-risk Population. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev; 22(2);  286–94. DOI: 10.1158/1055-9965.EPI-12-1060.

Verborgener Hunger – satt sein genügt nicht: Weltweit leiden 2,5 Milliarden Menschen an einer Unterversorgung mit lebenswichtigen Mikronährstoffen. Vor allem Kinder sind betroffen. Zum Artikel: weiter

02.03.2013 Ritalin: Wie die Pharmaindustrie unsere Kinder vorsätzlich zerstört

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18.02.2013

Die Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung sind unübersichtlich: Mal sollen Kohlenhydrate überwiegen, dann wieder sind Fette angeblich besser als ihr Ruf. Ohne Eiweiße geht nichts im Körper, da zumindest herrscht Einigkeit. Die Proteine stecken nicht nur in Fleisch. (Quelle:www.spiegel.de).

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 13.02.2013

 

Studie:  Besser schlafen mit Alkohol?

 

Nach einem langen Tag greift so mancher Stressgeplagte gerne zu einem Glas Alkohol, um schneller einzuschlafen. Der Schlaf ist jedoch nicht von langer Dauer, wie ein Forscherteam nun herausfand.

 

Die englischen und kanadischen Schlafmediziner haben sich in einer Übersichtsstudie mit der Wirkung von Alkoholkonsum auf die Schlafqualität beschäftigt. Dabei stellten sie fest: Mit ein paar Bier schläft man tatsächlich schneller ein. Später in der Nacht muss man dafür allerdings büßen.

Der Alkohol hat in der ersten Schlafhälfte einen stabilisierenden Effekt. Über die ganze Nacht betrachtet nimmt die Schlafzeit jedoch ab und der Anteil an Wachzeiten zu.

Hier geht es zur Studie.

06.02.2013 

 

Studie    Darmkrebs: zu viel Sitzen ist tödlich

Wer sich vor oder nach der Diagnose eines kolorektalen Karzinoms viel bewegt, hat eine längere Lebenserwartung. Das ergab eine amerikanische Studie.

Das Ergebnis: pro Woche sind rund 150 Minuten mäßige bis anstrengende Bewegung bei Krebs zu empfehlen.

2293 anfangs gesunde Patienten haben an der Studie teilgenommen. Sie füllten sowohl vor als auch nach der Diagnose eines nicht metastasierten kolorektalen Adenokarzinoms detaillierte Fragebögen zu ihrem Lebensstil aus (JCO 2013; online 22. Januar).

2,5 Stunden Bewegung
Je nach Intensität der wöchentlichen körperlichen Aktivität in ihrer Freizeit wurden sie in drei Gruppen eingeteilt: weniger als 3,5 MET-Stunden (das entspricht weniger als einer Stunde Gehen), 3,5 bis 8,74 MET-Stunden (entsprechend einer bis zweieinhalb Stunden Gehen) oder mehr als 8,75 MET-Stunden.

Guter Rat: Kürzere Sitzzeiten

Die geringste Mortalität hatten Patienten mit mindestens 8,75 MET-Stunden pro Woche. Umgekehrt hatten Studienteilnehmer, die in ihrer täglichen Freizeit mehr als sechs Stunden saßen, eine kürzere Überlebenserwartung als solche mit Sitzzeiten von weniger als drei Stunden.

23.01.2013

Beugen "gute" Bakterien im Darm Typ-1-Diabetes vor?

 

Diabetes vom Typ 1, der vor allem bei Jugendlichen immer häufiger auftritt, kann womöglich durch Darmbakterien gestoppt werden. Dies hat eine internationale Forschergruppe mit Berner Beteiligung herausgefunden.



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22.01.2013

Darmbakterien können vor Autoimmunerkrankungen schützen

 

Toronto – Erkranken Frauen häufiger an Autoimmunerkrankungen, weil sie andere Bak­terien im Darm haben als Männer? Diesen Schluss lassen tierexperimentelle Experi­mente in Science (2013; doi: 10.1126/science.1233521) zu. Sie zeigen auch einen überraschenden Einfluss der Darmflora auf die Sexualhormone.

 

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16.01.2013

 

Grippeimpfung - teurer Schmu?

 

Die Grippesaison naht und in allen Medien und auch Arztpraxen jedweder Fachrichtung wird eindringlich und plakativ auf die Wichtigkeit der Grippeimpfung hingewiesen. Doch die Sinnhaftigkeit dieser Kampagnen sorgt nach wie vor für kontroverse Diskussionen. Wir fragen uns an dieser Stelle, warum placebokontrollierte Studien zur Wirksamkeit von Impfungen eher die Ausnahme sind? Warum die Anzahl der Grippetoten in Deutschland seit 1990 konstant geblieben ist, obgleich sich die Zahl der verabreichten Impfdosen verachtfacht hat?

Sehen Sie hierzu den Beitrag der Sendung Odysso – SWR „Grippeimpfung – teurer Schmu?"

07.01.2013  Keine Chance für Keime: Nützliche Bakterien als Geheimwaffe: So vermeiden Sie Grippe und Erkältungen

Millionen Menschen wollen im Winter ihre Immunkraft stärken. Mediziner erklären, was wirklich hilft, um sich gegen Erkältung und Grippe zu wappnen.

...
Keine Chance für Keime: Nützliche Bakterien als Geheimwaffe: So vermeiden Sie Grippe und Erkältungen - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/tid-28480/revolution-in-der-wissenschaft-koerpereigene-bakterien-koennten-unsere-immunabwehr-staerken_aid_867752.html

 

Zum Artikel: weiter

07.01.2013

Vegetarismus: Ist Brokkoli sexy?


Gesünder soll sie sein, umweltverträglicher und ohne Risiken von Mangelerscheinungen, wenn man sie achtsam betreibt: die vegetarische Ernährung.
Aber kann sie die hohen Erwartungen wirklich erfüllen?

den kompletten Artikel können sie hier lesen
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